Haarausfall ist der Alptraum vieler Menschen, stehen gesunde, füllige Haare doch für Vitalität, Kraft und Jugend.
Gegen Hormone ist kein Kraut gewachsen
Bei einigen Männern gehört der Verlust der Haare fast schon zum Schicksal. Dabei brauchen sie sich nur ihre Väter anschauen, um zu wissen, welche Haarpracht ihren Kopf im Alter zieren wird. Beginnend mit den Geheimratsecken zieht sich der Ausfall der Haare im Laufe einiger Jahre über den Kopf. Zurück bleibt, sehr zum Verdruss, einzig ein Haarkranz. Gegen hormonell und genetisch bedingten Ausfall von Haaren ist kein Kraut gewachsen. Durch eine gesunde Lebensweise lässt dieser sich höchstens verlangsamen. Ganz eitlen, verzweifelten und deprimierten Männern hilft eine Hauttransplantation. Bei Frauen machen sich die Hormone besonders nach Schwangerschaft und Geburt bemerkbar. Durch eine Änderung des Hormongleichgewichts nach der Geburt bekommen einige Frauen diffusen Haarausfall. Eine andere kritische Phase im Leben der Frau ist das Klimakterium. Je nach genetischer Vorbelastung werden die Haare dünner.
Autoimmunerkrankung verursacht kreisrunden Haarausfall
Aber außer hormonellen Umstellungen und Vererbung gibt es zahlreiche weitere Ursachen des gefürchteten Haarverlustes. Beim kreisrunden Haarausfall handelt es sich um eine vorübergehende, krankhafte Störung des Immunsystems. Das Immunsystem richtet sich gegen den eigenen Körper und der Betroffene lässt Haare. Die Ursachen für kreisrunden Haarverlust sind oft psychisch begründet. Deshalb sollten die Betroffenen unbedingt ihr Leben überdenken und Stressfaktoren minimieren. Zunächst hilft die Gabe von Cortison beim Stoppen des Haarverlustes.
Haarverlust ist ein Alarmsignal
Generell ist Haarausfall, der nicht auf hormonelle oder genetische Faktoren zurückgeführt werden kann, immer ein Alarmsignal des Körpers. Irgendetwas stimmt nicht und zwar ganz gravierend. Was das genau ist, liegt in der individuellen Lebensweise des betroffenen Menschen begründet. Ist der Körper übersäuert, dann sinkt der PH-Wert. Weil sich der Körper nicht anders zu helfen weiß, entzieht er dem Haarboden Nährstoffen. Die Ursachen für Übersäuerung liegen im Zuviel an Kaffee, Alkohol, Weißmehl und tierischen Fetten. Weitere Bedingungen für den Ausfall der Haare schaffen schwere Erkrankungen, wie Allergien, Diabetes, Krebs, Strahlenkrankheit und die Folgen von Umweltverschmutzung.
Stressfrei werden durch Entspannungstechniken
Jeder der an dünner werdenden Haaren leidet, sollte zunächst seine Lebensführung überdenken. Dazu gehört die Ernährung. Beim Entschlacken hilft drei Mal täglich eine Tasse Brennnesseltee. Unterstützend sollte viel Wasser ohne Kohlensäure getrunken werden. Täglich ein Löffel Kieselerde gleicht Mineralien Verluste aus. Der Verzicht auf Haarfarbe sollte selbstverständlich sein. Zum Haare waschen kommen nur noch parfumfreie, basische Shampoos in Frage, was ein Mal pro Woche durch Bier ersetzt werden kann. Bier enthält viel Vitamin B. Bei der Unterstützung der ganzheitlichen Behandlung vom Haarausfall hilft das Erlernen von Entspannungstechniken, wie autogenes Training oder Yoga.