Archiv für den Monat April 2009

Bluthochdruck

Mittwoch, 29. April 2009

Bluthochdruck – fast jeder vierte Mensch leidet in Deutschland unter dieser Krankheit. Dabei trifft sind es nicht nur Ältere, sondern auch Kinder und Jugendliche sind schon betroffen. Viele der Bluthochdruck-Betroffenen wissen nicht einmal, dass sie zu diesem Kreis gehören, da ein nur leicht erhöhter Blutdruck häufig dazu führt, dass der Mensch sich sogar leistungsfähiger, aktiver – einfach wacher, fühlt. Während der normale Blutdruck für die Herzabflussleistung, (systolischer Blutdruck), bei 120-129mmHg, und jener der Herzfüllleistung, (diastolischer Blutdruck), bei 80-84mmHg liegt, stellt sich das trügerische Wohlbefinden erst bei 130/89 und 159/99 ein. Die typischen Symptome, wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Sehstörungen und Herzklopfen stellen sich dann bei einem Wert von etwa 100/90 ein. Bleibt Bluthochdruck über lange Zeit unerkannt und unbehandelt, verkürzt er das Leben u.U. bis zu drei Jahren, da der Herzmuskel durch die höhere Leistungsanforderung überanstrengt wird und vorzeitig ermüdet.
Bluthochdruck wird in zwei Erscheinungsformen unterteilt – der häufigen „primären Hypertonie“ und der selteneren „sekundären Hypertonie“. Während die Ursachen der sekundären Hypertonie häufig in Herz-Kreislauf- oder Nierenerkrankungen zu finden sind, liegen die der primären Hypertonie oft im Diagnose-Dunkel. Die Auslöser sind so vielfältig, dass trotz der hohen Erkrankungsquote, fast 80% aller Bluthochdruckpatienten leiden unter primärer Hypertonie, die tatsächlichen Ursachen nicht gezielt festgemacht werden können. Neben genetischer Veranlagung gehören zu hoher Kochsalzverbrauch, Übergewicht, Stress, Alkohol- und Tabakgenuss sowie mangelnde körperliche Aktivität zu den Ursachen. Mit einer ausgewogenen Ernährung und ein Mindestmaß an Bewegung, z.B. ein täglicher Spaziergang, kann das Risiko von Bluthochdruck und den damit einhergehenden Erkrankungen bereits drastisch gesenkt werden – ganz ohne Medikation.

Naturkosmetik – der Haut zuliebe

Dienstag, 28. April 2009

Wer seiner Haut etwas Gutes tun will, sollte auf Naturkosmetik zurückgreifen. Mit natürlichen Pflegeprodukten, bei denen auf synthetische Stoffe verzichtet wird, wird der Haut dabei geholfen, ihre Funktionen optimal zu erfüllen.

Naturkosmetik zeichnet sich dadurch aus, dass für ihre Herstellung nur natürliche Stoffe verwendet werden. So wird auf Paraffinöl verzichtet, auf Emulgatoren, Konservierungsstoffe, so wie Farb- und Duftstoffe. Stattdessen nehmen die Hersteller von natürlichen Kosmetikprodukten pflanzliche Öle wie Mandelöl, Weizenkeimöl oder Avocadoöl und natürliche Produkte wie Algen, Aloe Vera oder Kamille. Der Vorteil der Hautpflege mit Naturkosmetik ist, dass auf diese Weise Hautirritationen und Allergien vermieden werden, die sich sehr oft bei der Verwendung von herkömmlichen Kosmetikprodukten einstellen. Vor allem auf Farb- und Duftstoffe reagieren viele Menschen mit Rötungen der Haut, oder gar mit Schuppenbildung und Juckreiz. Auch die Emulgatoren, die dazu nötig sind, um Öl und Wasser zu vermischen, haben bedenkliche Nebenwirkungen. Da sie in tiefere Hautschichten eindringen, können auf diese Weise auch andere unerwünschte Stoffe in die Haut gelangen.

Wer seine Haut gesund erhalten will, sollte darauf achten, auf synthetische Inhaltsstoffe zu verzichten und sich nur mit Naturkosmetik zu pflegen. So wird die Barrierefunktion der Haut nicht gestört, und sie ist weiterhin in der Lage, sich vor schädlichen Stoffen von außen zu schützen. Da in natürlicher Kosmetik keine künstlichen Inhaltsstoffe zu finden sind, hat sie manchmal eine wenig anziehende Farbe. Auch duftet sie nicht so stark wie Pflegeprodukte, denen Duftstoffe zugesetzt werden. Und da bei Naturkosmetik auch auf Konservierungsstoffe verzichtet wird, hält sie sich natürlich nicht so lange wie herkömmliche Kosmetik. Das sind aber eher unwichtige Kriterien, wenn es um die Entscheidung geht, welche Körperpflege die beste ist. Die beste Kosmetik ist nämlich nicht die, die am schönsten aussieht und am meisten duftet, sondern die, die die Haut am besten pflegt und vor schädlichen Umwelteinflüssen schützt – und das ist ohne Zweifel die Naturkosmetik.

Präventionsreisen

Montag, 20. April 2009

In der heutigen schnelllebigen Zeit stellen Ärzte bei ihren Patienten vermehrt Krankheiten fest, die darauf hindeuten, dass diese ausgebrannt und dringend eine Auszeit vom Beruf und dem Alltag benötigen. Bei einem solchen Burn-Out-Syndrom ist oftmals nur eine längerfristige Behandlung mit ungewissem Ausgang die einzige Erfolgsaussicht.

Um den vielen Fällen dieser und anderer chronischer Erkrankungen vorzubeugen, die den Krankenkassen zudem hohe Kosten verursachen, bieten sie ihren Mitgliedern sogenannte Präventionsreisen an, die je nach Art und Umfang der Reise mit bis zu 150 € pro Woche bezuschusst werden.

Die Krankenkassen versprechen sich durch diese Präventionsreisen, dass ihre Mitglieder mehr eigene Vorsorge bei ihrer Gesundheit in Anspruch nehmen und das Erlernte bei solchen Reisen auch zu Hause anwenden.

Denn anders als bei einer Kur setzten Prävensionsreisen keine akute Erkrankung voraus. Vielmehr sollen sie Erkrankungen vorbeugen, sodass bei Präventionsreisen sicher nicht von einem Urlaub auf Kosten der Krankenkasse gesprochen werden kann. Vielmehr gehören Anwendungen wie Rückenübungen, Schwimmen oder Nordic Walking unter geschultem Personal zum Pflichtprogramm. Dass das alles in einer Kurklinik oder einem Kurbad stattfindet, dient natürlich auch der eigenen Erholung und ist der Tatsache geschuldet, dass sich Patienten fern der Heimat eher an Aktivprogrammen beteiligen als zu Hause. Wohl aber haben Präventionsreisen den Sinn, dass die angebotenen Kurse (z.B. Medizinische Trainingstherapie) in der Urlaubsatmosphäre dazu beitragen sollen, das Erlernte zu verinnerlichen und zu Hause möglichst weiter anzuwenden.

Präventionsreisen haben aber nichts damit zu tun, lediglich Urlaub auf Kosten der Krankenkasse zu machen. Denn wenn die Patienten an mehr als der Hälfte der angebotenen Kurse nicht teilnehmen, werden die Krankenkassen den Zuschuss ersatzlos streichen.

Präventionsreisen bieten aber auch für die Kurorte und -kliniken einen Vorteil. In Zeiten, wo immer weniger Kuren verschrieben und bezahlt werden, sind sie auf solche Reisen existenziell angewiesen. Oftmals schließen die Krakenkassen einen Vertrag mit einer bestimmten Kurklinik ab, in der die Mitglieder dann meist bei Vollpension mindestens eine Woche verbringen.

Migräne

Donnerstag, 16. April 2009

Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Migräne. Frauen sind ca. dreimal häufiger betroffen als Männer. Aber auch Kinder im Grundschulalter leiden schon unter Kopfschmerzen.

Unter Migräne wird ein anfallsartig wiederkehrender, meist halbseitig pulsierender Kopfschmerz verstanden. Begleitend treten häufig Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Licht- und/oder Geräuschempfindlichkeit  auf. Eine Migräneattacke kann zwischen 4 und 72 Stunden lang anhalten. In einigen Fällen gehen der Attacke neurologische Symptome wie Sehstörungen (Lichtblitze, Gesichtsfeldausfälle), Sprachstörungen oder Empfindungsstörungen (meist einseitig in Arm oder Gesicht) voraus, die so genannte Aura.

Es wird davon ausgegangen, dass es für die Migräne eine genetische Disposition gibt, sie aber nur durch bestimmte Trigger ausgelöst wird. Die Auslöser für eine Migräne können individuell sehr unterschiedlich sein. Daher wird Migränepatienten das Führen eines Kopfschmerztagebuchs empfohlen, um die eigenen Triggerfaktoren herauszufinden. Zu den häufigsten Auslösern gehören Nahrungsmittel wie z.B. Käse, Rotwein, Schokolade, ein unregelmäßiger Tagesablauf oder Stress, wobei die Migräne häufig erst im Anschluss an die Stresssituation auftritt. Bei Frauen ist die Menstruation als weiterer wichtiger Trigger zu nennen.

Die Diagnose einer Migräne erfolgt im Wesentlichen durch eine detaillierte Anamnese des Patienten. Medizinische Geräte (z.B. Computertomographen) werden eingesetzt, um andere Erkrankungen wie Tumore oder Hirnblutungen auszuschließen.

Derzeit gilt die Migräne als nicht heilbar. Eine Linderung der Beschwerden lässt sich in vielen Fällen durch präventive Maßnahmen wie z.B. das Erlernen von Entspannungstechniken, Vermeiden der eigenen Triggerfaktoren oder einen regelmäßigen Biorhythmus erreichen. Teilweise helfen alternative Heilmethoden wie z.B. Akupunktur oder Homöopathie.
In schweren Fällen werden auch Arzneimittel eingesetzt, um die Häufigkeit der Attacken zu reduzieren.

Während des akuten Migräneanfalls kann mit verschiedenen Medikamenten (z.B. Paracetamol, Acetylsalicylsäure und Ibuprofen, Triptane u.a.) der Schmerz gelindert werden.

Rückenschmerzen

Freitag, 03. April 2009

Mal wieder ein langer Tag im Büro…und diese quälenden Rückenschmerzen! Den ganzen Tag am Arbeitsplatz sitzen, ein Problem nach dem Anderen lösen und Grübeln wie am Fließband. Und dann noch eine lange Fahrt nach Hause…

So sieht der Alltag sehr vieler Informatiker aus – Verspannungen im Nackenbereich und schmerzende Stellen entlang des Rückens. Das stundenlange Sitzen vor dem Bildschirm fördert die Schmerzen im Rücken, da der Mensch ab einem bestimmten Zeitpunkt derart in seine Arbeit vertieft ist, dass er gar nicht mehr auf seine Körperhaltung achtet, welche in den meisten Fällen fehlerhaft ist. Somit wird die Rückenmuskulatur bzw. die Wirbelsäule dauerhaft  belastet und geschädigt. Aber nicht nur die fehlerhafte Körperhaltung begünstigt Rückenschmerzen. Weitere Faktoren sind Übergewicht, durchgelegene Matratzen und, typisch für das weibliche Geschlecht, das lange Tragen von Schuhen mit hohen Absätzen. Schwache Bauchmuskeln belasten zusätzlich die ohnehin verspannte Rückenmuskulatur.

Um die Rückenmuskulatur kurzzeitig zu entspannen, empfiehlt es sich zwischendurch öfter Pausen zu machen, z.B. einen Spaziergang zur Teeküche zu machen, ein paar Treppenstufen zu steigen oder einfach kurz an die frische Luft zu gehen. Sollten Sie eher in Richtung „Bequemlichkeit“ tendieren, bleiben Sie ruhig auf Ihrem Stuhl sitzen. Auch im Sitzen können effektive Dehn- und Stretchübungen ausgeführt werden. Um dauerhaft den Verspannungen und Schmerzen vorzubeugen, sollten diese Übungen regelmäßig durchgeführt werden. Eine bessere Alternative wäre, sich fit zu halten! Als sehr effektiv erweisen sich Sportarten wie Schwimmen, Ballsport und gezieltes Rückentraining. Aber jeder kennt den inneren „Schweinehund“. Überwinden Sie Ihn und Ihr Körper wird es Ihnen danken.

Also nicht hängen lassen und auf zur Fitness!